Exotische Akzente: Der Orient von Carpaccio in der Scuola degli Schiavoni und die venezianische Gotik

Über Jahrhunderte waren internationale Wirtschaftsbeziehungen die Grundlage für die Macht und den Reichtum der Venezianischen Republik. Venezianische Kaufleute, die sich in Städten wie Kostantinopel, Alexandria oder Aleppo niederließen, und die vielen fahrenden Seeleute, Händler und Handwerker im Nahen Osten und der Levante haben tiefe Spuren in der venezianischen Kultur hinterlassen. Sowohl in der Küche als auch im Handwerk aber vor allem in Kunst und Architektur lässt sich ihr Einfluß, Wirken und Werken deutlich spüren.

Bei diesem Rundgang besuchen wir die preziöse Scuola von San Giorgio degli Schiavoni, der dalmatinischen Bruderschaft. Dort befindet sich ein Gemäldezyklus von Carpaccio, aus dem frühen 16. Jahrhundert, welcher die Geschichte des Heiligen Georg, Tryphon und Augustinus erzählt. Carpaccio versetzt die drei in einen mystischen und fabulösen Orient, angefüllt mit exotischen Kostümen, Tieren und märchenhaften Landschaften.

Während unseres Spazierganges durch den Stadtteil Castello begegnen wir den verschiedenen Formen und Facetten byzantinischer und gotischer Arkaden, die ihre Herkunft aus dem Nahen Osten nicht verleugnen können. Wir erreichen schließlich den abgelegenen Campo San Giovanni della Bragora, wo die kleine, gotische Kirche, einem geheimen Schrein gleich, einige bedeutende Kunstwerke beherbergt: ein Teil der Werke entstanden noch unter dem Einfluss der byzantinischen Schule, andere spiegeln bereits den neuen Geist der italienischen Renaissance wider.

 

Venedig Canal Grande

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